Artikel Penzberger Merkur vom 27.02.2026
Die finanzielle Lage unserer Stadt ist ernst. Der Haushalt 2026 weist weiterhin eine erhebliche Lücke auf. Umso wichtiger ist es, strukturiert, fachlich fundiert und mit größtmöglicher Transparenz vorzugehen.
Wir haben bereits im Mai 2024 sowie im März 2025 dem Ersten Bürgermeister eine strukturierte Vorgehensweise zur Haushaltskonsolidierung übermittelt. Unser Ziel war und ist es, die berufliche Erfahrung von Wolfgang Sacher als Kämmerer und über 10 Jahre als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses einzubringen – ausschließlich im Interesse einer tragfähigen und nachhaltigen Lösung für Penzberg.
In der jüngsten Sitzung haben wir – die BfP – ferner angeboten, dass Wolfgang Sacher sein Stadtratsmandat mit sofortiger Wirkung niederlegt, um als externer, kostenfreier Berater zur Verfügung stehen zu können. WER MACHT DAS SCHON?
Dieses Angebot wurde nicht angenommen. Stattdessen wird nun eine externe Beratung beauftragt, die selbstverständlich Kosten verursachen wird.
Wir respektieren diese Entscheidung. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass Fachkompetenz, strukturierte Prozesse und klare Prioritätensetzung entscheidend sind, um die finanziellen Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.
Der Antrag der BfP zur strukturierten und rechtssicheren Durchführung der Haushaltskonsolidierung zielte genau darauf ab:
-
klare Zieldefinition,
-
Prioritätensetzung,
-
transparente Einsparpfade,
-
und eine belastbare Entscheidungsgrundlage für den Stadtrat.
Haushaltskonsolidierung ist kein parteipolitisches Projekt. Sie ist Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt – gegenüber Familien, Vereinen, Unternehmen und kommenden Generationen.
Mein Engagement gilt ausschließlich diesem Ziel: eine stabile finanzielle Grundlage für Penzberg zu schaffen, damit unsere Stadt auch in Zukunft handlungsfähig bleibt.
Ich stehe weiterhin jederzeit bereit, konstruktiv an Lösungen mitzuarbeiten.


