Unser Ehrenmitglied Nikolaus Lutz hat einmal mehr einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur in Penzberg geleistet. Bei einer Veranstaltung in der Stadthalle berichtete der 92-Jährige rund 230 Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll von seinen Erlebnissen während der sogenannten „Penzberger Mordnacht“ am 28. April 1945.

Als damals fast elfjähriger Junge wurde Lutz Zeuge der grausamen Verbrechen, bei denen 16 Menschen von nationalsozialistischen Tätern ermordet wurden. Besonders prägend war für ihn der Anblick der Opfer am nächsten Tag – ein Erlebnis, das ihn bis heute nicht loslässt. Seine Schilderungen machten deutlich, wie wichtig es ist, die Erinnerung wachzuhalten und aus der Geschichte zu lernen.
Auch in einem aktuellen Zeitungsbericht wird hervorgehoben, wie eindringlich Lutz die Ereignisse schildert und dabei vor den Gefahren von Extremismus und Gleichgültigkeit warnt. Sein Appell an die junge Generation: wachsam bleiben und Verantwortung übernehmen, damit sich solche Verbrechen niemals wiederholen.
Wir sind stolz, Nikolaus Lutz in unseren Reihen zu haben. Sein Engagement und seine Bereitschaft, persönliche Erinnerungen zu teilen, leisten einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft und insbesondere für die politische Bildungsarbeit vor Ort.
Bericht im Rundsschau Penzberg „Das Gelbe Blatt“ vom 24.04.2026 und Penzberger Merkur vom 21.04.2026

